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Stand 14.10.2017

Wasserrad und Turbine

Bis 1960 wurde die Mühle durch ein innenliegendes Wasserrad betrieben. Dies war von der Produktionsweise ein mittelschächtiges Wasserrad.

Mittelschächtig bedeutet, dass das Wasser der Exter in Höhe der Achse des Wasserrades mittig  in die Wasserradschaufeln lief.

Bei dieser Technik gelangt kein Wasser in den oberen Bereis des Wasserrades, es wird unterhalb der Achse in Bewegung gebracht.


In den sechziger Jahren wurde eine Turbine montiert.

Um im Sommer stets ausreichend Leistung zur Verfügung zu haben, auch bei geringem Wasserstand, mussten zusätzlich Elektromotoren aktiviert werden.

Die Anfang der neunziger Jahre erneuerte Turbine ist dem Stillstand der Jahre erlegen. Seit 1996 wurde sie nicht mehr aktiv betrieben. Wasser und Rost haben sie ruiniert.

Transmissionsanlage 1956.JPG
Transmissionswelle vom innenliegenden
Wasserrad.
Die Kammräder bestanden aus Eisen und Holz. Holzkeile, welche abgenutzt waren, mussten ausgewechselt werde. Sie wurden in das Eisenrad hineingeschlagen.
Transmissionsanlage.JPG
Laufende Räder
Transmissionsanlage0001.JPG
Kammräder
Wasserradschaufeln 1956.JPG
Wasserradschaufeln 1956
Vereinzelte Wasserradschaufeln sind noch heute vorhanden.
Der Durchmesser des Wasserrades betrugt sechs Meter.
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Wassermühle Schneider im Landkreis Schaumburg (Niedersachsen)